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Warum wir auf Naturwabenbau setzen

16 Dec 2018

Die meisten Imker hängen gekaufte Mittelwände ein und lassen die Bienen diese Mittelwände aus Wachs ausbauen. Wir arbeiten grundsätzlich nur mit sog. Anfangsstreifen und lassen unsere Bienen Ihre Waben selbst bauen. 

In der (wirklich) artgerechten Bienenhaltung ist das natürliche Leben des Bienenvolkes Vorbild und Maßstab des jeweiligen imkerlichen Handelns. Die Betriebsweisen sollen so gestaltet sein, dass die Bienen soweit als möglich gemäß ihrer natürlichen Instinkte und Lebensweisen leben können.

Bienen entscheiden selbst wie viele Drohnenwabe sie anlegen möchten und genau aus diesem Grund sind Mittelwände, die auf das Arbeiterinnenmaß angelegt sind,  nicht wirklich artgerecht. 

Alle Eingriffe und Maßnahmen die den natürlichen Lebensäußerungen zuwiderlaufen, verursachen Stress und schwächen den Bien. Insofern ist die Einführung und konsequente Fortführung des Naturwabenbau für uns von zentraler Bedeutung. nachteilig wirkt sich diese Betriebsweise nur auf dne Honigertrag aus, weshalb viele Imker davon Abstand nehmen. 

Die Entdeckung, dass sich im Wachs sowohl Umweltbelastungen, als auch Rückstände aus der Varroabekämpfung anreichern können, trug als weiterer Fakt dazu bei, den Naturwabenbau konsequent einzuhalten. Die Bioland-Richtlinien geben keinen Naturwabenbau vor, was uns eigentlich etwas verwundert. 

Naturwabenbau bedeutet, dass die Bienen innerhalb beweglicher Rähmchen ihre Waben selbst und frei von Vorgaben bauen können. Das ist bei vom Wirtschaftsvolk bis zum Mini Plus Käschen für kleine Königinnenvölker gegeben.

Ein weiterer Vorteil des Naturwabenbau: Will man eine Königin wirklich komplett bewerten, kann man nur so den wirklichen Bautrieb und die Aufteilung des Biens erkennen. 

Auf dem Foto: Frisch ausgebaute Wabe wird mit Brut, Pollen und Honig gefüllt.

 

 

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