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Jahresbericht 2017: 3,5% Verluste und 31,9 kg Honig im Schnitt

5 Jan 2018

Jeden Monat sendet das Fachzentrum Bienen und Imkerei Mayen und die anderen Bieneninstitute einen Monatsbrief an interessierte Imker. Darin sind wertvolle Informationen enthalten, aber zum Jahresende auch die Statistik, die zeigt wie hoch die Verluste im Jahr waren. Demnach ergibt sich für 2017 folgendes Bild:

Der Trachtbeginn war der 25. März für die deutschlandweit zusammengefassten Waagen an den Bienenstöcken. Die Honigsaison dauerte  ca. 12 Wochen in Köln und Umgebung, also war drei Monate Zeit die Honigräume zu füllen.

Aufgrund regnerischen Wetters endete die Tracht im Bundesschnitt bereits sehr früh am 25. Juni.

Mitte April kam es zu einem Kälteeinbruch. Dieser hielt bis etwa 28. April an. In dieser Zeit verloren die Völker im Schnitt wieder zwei Kilogramm an Gewicht, während der Frost vielerorts das Blütenmeer der Obstbäume zerstörte- an eine erste Honigernte (Frühtracht) war nicht zu denken. Ich kenne keinen Kölner Imker der eine nennenswerte erste ernte hatte in 2017. Generell galt: Die Frühtrachternte der Imker in Deutschland lag entsprechend unserer Umfrage bei 16,4 kg/Volk, mit überdurchschnittlichen, von Raps geprägten Ergebnissen im Osten.

Die Ernteerträge der Sommer- und Spättrachten unterlagen insgesamt einem deutlichen Süd-Nordgefälle und lagen im Mittel bei 15,5 kg/ Volk, so das Institut.

Das Imkerjahr 2017 begann aber auch mit einer überdurchschnittlichen Winterverlustquote von etwa 20 %, wobei die Werte zwischen weniger als 15 % (z.B. in Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen) und mehr als 25 % (u.a. Saarland, Sachsen, Berlin) schwankten.

Die gesamte Verlustquote liegt nach Ausführungen des Bieneninstitutes für 2017 bei 3,9% bundesweit. Es ist laut Institut aktuell damit zu rechnen, das jedes 5. Bienenvolk im Winter stirbt. Die Verlustquote in NRW war in Köln am höchsten und lag bei 4,4%. Das sind rund 219 verlorene Bienenvölker nur im Stadtgebiet Köln.

Da wir einen Verlust von nur einem Bienenvolk zu verzeichnen hatten, liegen wir aktuell deutlich unter den üblichen Verlustquoten. Dafür sind unsere Honigerträge unter dem Durchschnitt, was auch daran liegen kann, dass wir mehr Honig in den Beuten lassen als die meiste anderen Imker.

 

Link: www.apis-ev.de

 

 

 

 

 

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