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Bienenbox Umbau II

3 Apr 2017

Imker

Im zweiten Jahr der Imkerei passt das Maß "Kuntzsch Hoch" der Bienenbox II nicht mehr in den Kreislauf der Imkerei. Zu dem bleibt viel zu viel Honig aus der Bienenbox ungenutzt übrig, da der Honig während der Behandlungszeiträume mit Thymol-Produkten in der Box bleibt ist er für den menschlichen Verzehr nicht mehr verwendbar und eine andere Verwendung können diese Rähmchen nicht haben... Aktuell sind 16 Waben mit Honig zurückgestellt und werden nicht benötigt.

Das Problem...
Zu dem muss auch in der Bienenbox II das Problem mit dem fehlenden Beespace oberhalb der Rähmchen gelöst werden, damit der erhöhte Eintrag von Propolis endlich aufhört und die Behandlung der Bienen in der Bienenbox mit Thymol -Produkten erfolgen kann, da nur dies eine wirklich ökologisch sinnvolle und dem Tierwohl dienende Behandlungsform für den Sommer darstellt. 
Wünschenswert wäre also eine Anpassung der Beute an das bestehende Maß Dadant US, auf dem alle Bienen der Wirtschaftsbeuten und der Zuchtbeuten sitzen. So wäre ein reibungsloser Austausch machbar, der es auch erlaubt, aus dem Bienenboxen Ableger mit junger Brut direkt in den Kreislauf der Imkerei zu übernehmen. 

Die Lösung...

Die einfachste Lösung scheint auch die beste Wahl; die Rähmchen werden quer im Warmbau-Verfahren eingefügt und Dadant-Mittelwände werden mittels Querleisten in zwei Blöcken-ähnlich einer Golz-Beute- eingehangen. Der Fütterer dient als Trennschied oder als Abschluss wenn beide Blöcke belegt sind. So kann die Bienenbox mit wenigen Handgriffen auf das Maß Dadant US umgestellt werden. Ein seitlich angebrachtes Flugloch könnte auch die Kaltbau-Variante beibehalten, darauf verzichten wir aber, weil das wenig interessant scheint. Der erhöhte Beespace vom Boden der Bienenbox bis zur Unterseite der Rähmchen beträgt exakt zweimal so viel wie bei den herkömmlichen Kunztsch Hoch Rähmchen. Hier muss man abwarten, wie die Bienen das quittieren.

14 Mittelwände Dadant US sind nun mittels dieser Neukonstruktion insgesamt möglich. Das entspricht etwa fast so viel Fläche für die Bienen wie eine Dadant-Beute mit aufgesetztem Honigraum. In der Mitte zwischen den beiden Blöcken kann jederzeit das Königinnen-Absperrgitter angebracht werden, somit kann der zweite Block als "Honigraum" dienen. In unserem Fall ist das aber überflüssig, da die Bienenbox als Teil im Kreislauf der Ablegerbildung ständig einzelne Brutwaben liefert und die überschüssigen Honigwaben für das kommende Frühjahr zurückgehalten werden.  Damit lassen sich "Speckwaben" für die dann neuen Ableger erzeugen. Die ständige Ablegerbildung von März bis Juli ist ganz nebenbei die beste Gesundheitsvorsorge für die Bienen.

Jetzt muss noch der Schimmel beseitigt werden und (die ärgerliche Fehlkonstruktion) Dach der Bienenbox dicht gemacht werden. Auf diese Weise wird der gesamte Kreislauf der Imkerei befruchtet und der Honig der Bienenbox sinnvoll eingesetzt, nämlich zu 100% als Bienenfutter. Die Ableger stärken Jungvölker und liefern die Grundlage für neue Bienenvölker. So hat die Bienenbox II jetzt auch einen festen Platz im Vermehrungskreislauf unserer Imkerei. 
 

 


 

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