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Erntedank der Imker im Rheinland

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Auswinterung erfolgreich abgeschlossen

11 Mar 2017

Imker

Gleich zu Beginn der ersten warmen Tage im März schaut jeder Imker in seine Völker, um festzustellen ob die Königinnen leben und wie stark die Völker sind. Die Futtervorräte werden kontrolliert. Wir haben allen Grund zur Freude; alle unsere Bienenvölker haben den Winter gut überstanden und sind in einem prächtigen Zustand. Das Volk in der Bienenbox 1 besetzt gleich acht Wabengassen und die Dadant-Völker, die in diesem Jahr hauptsächlich der Bienenvermehrung dienen, sind jetzt schon jew. auf starken fünf bis acht Wabengassen. Auf dem Foto: Blick in die Beute an St. Maria in der Kupfergasse, man sieht die toten Winterbienen am Beutenboden und einige "Wildbauten" an den Rähmchen. Die Königin aus einer Imkerei in Bayern hat einige negative Eigenschaften, jedoch überwiegen die positiven Veranlagungen.  Der Wildbau kann deshalb akzeptiert werden. Das Volk sitzt aktuell auf fünf Rähmchen und hatte mehr als ausreichend Futtervorrat.

 Die Ableger in den Mini-Plus Beuten haben sich auch gut gehalten, sind allerdings noch etwas verhaltener was die Brut-Lage angeht. Die erste Brut bei allen anderen Völkern ist bereits geschlüpft und aktuell sind die Brutflächen etwa handgroß auf vier Waben, in allen Brutstadien. Das schöne Wetter wird die Entwicklung der Völker nun pushen und nach dem die Anzahl der Bienen nochmals abnimmt, werden hoffentlich starke Brutflächen aufgebaut. Aktuell wird Pollen der Weide eingetragen (Foto1), aber auch schon Nektar. Man kann deutlich die neu angelegten Waben erkennen, in denen sehr dünnflüssiger Honig ist. Dieser stammt nicht aus einer Zufütterung, da alle Völker genügend Futtervorrat hatten. 

Die wichtigsten Fragen zur Auswinterung sind also beantwortet: 
- Die Königinnen leben und bauen Brutfelder auf
- Es gibt aktuell Brut in allen Stadien
- Starker Polleneintrag gewährleistet die Versorgung der Brut
- Es sind ausreichend Bienen vorhanden
- Die Futtervorräte sind mehr als ausreichend und teilweise wurden bis zu vier volle Waben aus den Beuten zwecks Einengung entnommen 
Der erste Eindruck nach der Auswinterung wird für eine Bewertung der Königinnen festgehalten. Alle Völker waren sanftmütig und der erste gemeinsame "Arbeitstag" war geprägt von sehr vielen schönen Momenten am Bien. Es gab nicht eine unangenehme Überraschung und so darf es gerne weiter gehen. 


 

 Acht besetzte Wabengassen- dieser Anblick erfreut den Imker. 

 
Aktueller Blick in die zweigeteilte Bienenbox mit neuer Erhöhungsleiste, zwei leere Honigwaben wurden entnommen der Vorrat ist mehr als ausreichend. Nun ist alles bereit für die kommende Ablegerbildung:

 

 

Nach dem zwei vollbesetzte Honigwaben weggerückt wurden hinter das Königinnenschied blieben noch 7 vollbesetzte Gassen übrig. Die Bienen wanderten später wieder zurück zur Königin. 
 

 

Um das Problem mit dem übermäßigen Eintrag von Propolis zu lösen wurden die Ränder der Bienenbox mit einer Leiste (1,0cm) erhöht. So könne die Bienen auch die oberen Rähmchen begehen und säubern. Die Thymovar-Behandlung kann so auch wirksam in der Bienenbox stattfinden. Auf das Jutetuch, dass die Bienen gar nicht mögen, wird künftig verzichtet. Wir sind gespannt wie diese Änderung der Bienenbox das Gesamtbild verändern wird. 
Die Bienenbox hat nun zwei "Kammern" und die neue Kammer ist mit einer Fluglochscheibe versehen und somit Tauglich für die Königinnenzucht. Folgende Einstellungen sind möglich: 
- Langloch 8,5 mm breit Öffnung für alle
-Langloch 4,2 mm Ausflug nur für Bienen
-Langloch 5,2 mm Ausflug für Bienen + Königin (Drohnensperre)
-Verschluss mit Lüftungslöcher

 

 

 

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