Bienensterben in den USA

Er ist in den USA angekomen und auch in Deutschland befürchtet man seien Ankunft; der Kleine Beutenkäfer, (Aethina tumida) ist ein Parasit von Völkern der Honigbiene aus der Familie der Glanzkäfer (Nitidulidae). Er ist indigen in Afrika südlich der Sahara und von dort aus nach Nordamerika, Australien und seit kurzer Zeit auch nach Europa verschleppt worden. In Süditalien angekommen, war er der Schreck aller Imker. Berufsimkereien wie auch private kleine Bienenhalter mussten ihre Bienenzucht aufgeben. Der Beutenkäfer ist ebenso tödlich für die Bienenvölker wie die Varroa Milbe, die uns derzeit in Europa jährlich tausende Bienenvölker kostet. In unserer Imkerei kam es zu zwei Verlusten bislang, die auf die Milbe zurückzuführen sind. Was aus den imkern in Deutschland wird, wenn der Beutenkäfer hier ankommt, kann man nur vermuten. Bienen, so sagen Wissenschaftler, werden vermutlich ein immer teureres Gut und die Honigpreise steigen deutlich. Ob es unter solchen Bedingungen dann noch möglich sein wird als Imker mit weniger als 100 Völkern wirtschaftlich zu arbeiten, ist mehr als fraglich. Seltsame Stille herrscht seit letztem Jahr auf vielen Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt weil es kaum noch Bienen gibt! Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust und haben selbst bei der Aufzucht von neuen Bienenvölkern Probleme. Schuld daran ist der Kleine Beutenkäfer, der als blinder Passagier auf einem Frachtschiff nach Florida gelangte und sich jetzt fleißig in den USA ausbreitet. Wie das endet, wissen selbst Wissenschaftler noch nicht. Link zum Beutenkäfer bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Beutenk%C3%A4fer

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