Gesunde Bienen - erstklassige Honige - zufriedene Kunden!

Wir halten Bienen in der Stadt und auf dem Land an ausgewählten Orten mit besten Trachtmöglichkeiten für die Honigproduktion und die Zucht und Vermehrung

Bevor wir unsere Bienenvölker an einem Standort ansiedeln, wird eine Prüfung der Umgebung auf Verträglichkeit mit den Bioland-Richtlinien durchgeführt und die Trachtquellen erfasst und dokumentiert.

Gibt es nach einer Begehung ein positives Feedback zum Standort, beginnen wir mit der Entwicklung des neuen Bienenstandes. Zunächst werden immer nur ein oder zwei Völker aufgestellt. Nach einer Kontrollzeit wird der Standort dann mit der geplanten Anzahl an Bienenvölkern ausgebaut. Aktuell haben wir neun Standorte, die wir zusammen mit einem befreundeten Imker bewirtschaften.

Der Kern/ die Zentrale unserer kleinen Imkerei ist das Dach unseres Hauses am Appellhofplatz in Köln, neben dem WDR, auf dem auch die Zuchtmütter stehen. Hier wird die Auswahl für das Umlarven getroffen und der Zuchtstoff vorbereitet und schließlich umgelarvt. Der Zuchtstoff wird anschließend in den dort aufgebauten Zuchttrog oder Adam-Starter gegeben. Diese wurden vorher aus starken Wirtschaftsvölkern gebildet und  in der Zucht-Zeit werden diese fortlaufend geführt.


>>> Foto links: Umlarven des Zuchtstoff aus der Wabe der Zuchtmutter in Weiselnäpfchen des Zuchtrahmens



Ein Vermehrungsstand in einem Wald im Kölner Norden ist jedes Jahr der Ort an dem die neuen Ableger gebildet werden. Hier werden die jungen, fertig ausgebauten Zellen aus dem Zuchttrog in starke weisellose Ablegervölker eingehangen und verbleiben bis einen Tag vor dem Schlupf dort. Dann werden sie nachts zur Belegstelle gebracht, wo die Königinnen schlüpfen und schließlich einige Tage später begattet werden.

>>>Foto links: Vorsichtiges Einsetzen der Königinnenzelle in das Pflegevolk.



Die Gebrauchsbelegstelle in Rommerskirchen ist der Ort, an dem die jungen Prinzessinnen begattet werden und zu Königinnen heranreifen.  Hier führen wir die Drohnenvölker und sind verantwortlich für die ausreichende Anzahl junger, vitaler Drohnen, der zuvor von der Zuchtkommission ausgesuchten Linien.

Einige unserer jungen Königinnen werden zu anderen Belegstellen im In- und Ausland transportiert, um dort von den ausgesuchten Drohnen begattet zu werden. Eine Übersicht der Belegstellen für Buckfastbienen erhalten Sie hier: www.Buckfast-Belegstelle.org 


>>>Foto links: Schlupf einer Buckfast-Bienenkönigin auf der Belegstelle. Foto Markus Bollen, Panoramicart.de



Am Ablegerstand auf einem Dach in Köln reifen die auf der Belegstelle begatteten jungen Königinnen in Ableger-Völker zu Wirtschaftsvölkern heran und werden schließlich so durch den Winter gehen. 

Der Bewertungsstand in Köln (Foto links) beinhaltet alle einjährigen F1-Linien die zur Bewertung anstehen. Das sind jene Völker, die bereits einmal überwintert wurden und nun im Frühjahr starke Wirtschaftsvölker aufbauen. 

Die besten Königinnen wandern dann zur Zentrale oder werden-falls diese nicht zu Zuchtzwecken gebraucht werden- in Wirtschftsvölker eingesetzt. 

Die Aussenstände sind Orte in Köln und Umgebung an denen wir gezielt Honig ernten und jedes Jahr nach der Honigernte Ableger bilden. Diese Bienenstöcke sind das wirtschaftliche Fundament der Imkerei.


>>>Foto links: Ein Teil unserer Begattungseinheiten auf der Belegstelle Rommerskirchen


Der Werdegang einer Bienenkönigin in unserer Imkerei sieht so aus:

Im April wird entschieden, welche Bienenkönigin (Zuchtmutter, F0) Larven entnommen werden zur Vermehrung.

Dann wird zu einem vorher genau festgelegtem Zeitpunkt der Zuchtstoff auf dem Dach am Appellhofplatz in den Zuchttrog oder einen Adam-Starter umgelarvt. 


>>>Foto links: Blick auf das Dach des Bienenstandes am Appellhofplatz

Einen Tag bevor die Königinnen schlüpfen werden die Zellen vorsichtig in vorbereitete Ablegervölkchen eingehangen und zur Gebrauchsbelegstelle nach Rommerskirchen verbracht.

Ist die Königin ca. 14 Tage später geschlüpft und begattet, wird sie mit dem Völkchen zum Ablegerstand gebracht und kann ein eigenes Volk aufbauen.

Ein Teil der Königinnen die wir züchten wird in Verschlusskäfige eingesetzt und in neue Kunstschwärme ein gehangen. Dies geschieht zur letzte Honigernte in der Woche um den 21. Juni. Diese Ableger verkaufen wir.

Alle Königinnen, die wir dann am Bewertungsstand einwintern haben bis dahin starke Völker aufgebaut und werden im nächsten Frühjahr bewertet.


>>>Foto links unten: Außenstand in Siegburg
 

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